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Freitag, 12. August 2011

Impressionen Malawi


Bevor ich nun morgen Richtung Mosambik reise habe ich noch ein paar Impressionen von Malawi geladen - wie immer auf einer separaten Seite.

Die Demo am 17.8. wird stattfinden. Es soll eine friedliche Demo geben, Kerzen anzünden zwecks Gedenken an die Totem vom 20.7. sowie Sitzstreiks bis die Regierung eine Antwort auf die eingereichte Petition gibt. Allerdings stand heute ebenfalls in der Zeitung, dass Bingu (der Präsident) die Demos verbietet und als illegal erklärt. Obwohl hier alle freundlich und friedlich sind, irgendwie steht grosser Ärger vor der Tür.

Ich wünsche dem Land und ihren Bewohnern jedoch alles Gute und eine hoffentlich glücklichere Zukunft.

Genaues Abbild meines Fahrzeuges aus Gras geflochten, Senga Bay

Sonntag, 24. Juli 2011

Impressionen Zambia / Aufstand in Malawi


Impressionen Zambia

Über die unbeschreiblichen Landschaften und die Tierwelt habe ich ja ausführlich berichtet und ich werde das Gefühl nicht los, mich ständig nur zu wiederholen. Ich verzichte daher auf Impressionen im Stile von Elefanten-Begegnungen und Sonnenuntergänge. Dafür etwas mehr von Land und Leute in Schwarz-Weiss. Ich möchte die Bilder für sich selber sprechen lassen und werde sie daher nicht weiter kommentieren.

Mein Favorit:


Das Schild besagt: „Das Land ist reserviert für eine Parkanlage. Unbefugtes Betreten wird strafrechtlich verfolgt“. Dabei haben sie dort ihre Geschäfte eröffnet und wohnen teilweise dort, nach links, nach rechts und nach hinten.


Aufstand in Malawi

Eigentlich wollte ich 3 Tage in South Luangwa bleiben und dann noch 2 Tage in den Luambe N.P., etwas nördlicher, wenig besucht und abgelegen. Allerdings schaffte ich es nicht und blieb 8 Tage in South Luangwa. Wäre nicht mein Neffe am Flughafen von Lilongwe in Malawi angekommen, ich wäre noch länger geblieben.

Am 21.7. wollte ich eben über die Grenze nach Malawi als mir Ausreisende berichteten, dass in Lilongwe geschossen wird L Wie bitte? Ja, es gibt wohl einen Aufstand. Benzin sei im ganzen Land keines mehr zu kriegen ausser für 4 Euro / Liter auf dem Schwarzmarkt. Heimische empfahlen mir, nicht einzureisen, aber ich kann ja meinen Neffen wohl nicht in Lilongwe am Flughafen stehen lassen. Also bin ich dann am 22.7. doch eingereist.

Wie ich heute am 24.7. in der lokalen Presse las, gab es am 20.7. und 21.7. friedliche Demonstrationen  in Lilongwe, Blantyre und Mzuzu gegen die Benzin-Knappheit und hohen Lebenskosten, welche dann aber von der Regierung niedergeknüppelt wurden und folglich die Situation eskalierte. Sie schrieben hier von 18 Toten und vielen Verletzten. Die EU bedauert anscheinend die Reaktion der Regierung und rief zum Dialog auf, die UNO (Ban Ki Moon) verurteilte die Gewalt der Regierung ebenso. In der europäischen Presse wird es wohl kaum ein Thema gewesen sein.

Aus meiner Sicht ist hier mittlerweile alles ganz friedlich – ich bekomme gar nichts davon mit und bin wirklich im Zentrum von Lilongwe. Benzin gibt es vereinzelt, ich würde mal sagen so jede fünfte Tankstelle verkauft noch oder wieder Benzin. Gestern gingen die Leute ganz normal ihren Geschäften nach, es gab weder Strassenblockaden (Polizei) noch verschärfte Kontrollen oder Militär.

Die Zeitung meinte jedoch, die Situation sei noch nicht ausgestanden .. mal sehen, wie es sich hier entwickelt.

Dienstag, 14. Juni 2011

Flora, Fauna & stille Örtchen

Die letzten beiden Wochen war ich u.a. mit meinen Freunden R&B unterwegs. Die Zeit mit ihnen war wie immer einfach toll. Ich hätte ursprünglich 6 Wochen mit ihnen reisen sollen, aber es kam ja etwas anders. Nun, ihren Erzählungen zufolge verpasste ich zu Beginn nicht viel. Sie genossen den grossen Regen im südlichen Afrika und gingen in der Central Kalahari auf Walfisch-Beobachtungsfahrten. Und wenn sie nicht auf Wale-Watching Tour waren und beinahe abgesoffen in der Wüste standen, dann fütterten sie die Hippos vom Dachzelt aus J  Auf alle Fälle waren die beiden so schön wie noch nie ..

An dieser Stelle: ich hoffe, ihr habt euren ersten Business-Flug genossen, nicht dass ihr Euch daran gewöhnt. Guten Start und lasst euch vom Alltag nicht gleich wieder einfangen. We’ll keep in touch.


Abriss Namibia

Nun, tagsüber reisen und mit guten Freunden zum Apéro ein Glas Weint trinken, etwas scherzen, kochen, etc. .. da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Lesen, Schreiben und Bloggen. Daher einen Kurz-Abriss der letzten Wochen: eine Löwin nahm im Etosha ihr Zebra zum Frühstück, das Namaqua-Chamäleon frühstückte ebenso in der Namib.

Kürzlich schrieb ich in einem Mail, dass es hier unten kälter sei als in der Schweiz, aber dass es bestimmt keinen Schnee gibt. Tja .. so kann man sich täuschen. Es schneite in Namibia. Bilder gibt’s in der Allgmeinen Zeitung. Falls ein Namibia-Reisender aus Vorfreude auf seinen Camping-Urlaub im Juli hier mitlesen sollte: 2°C in Halali, Frost in der Kalahari und in Outjo, 3° in Kamanjab, 1° bei Sesriem und -2° kürzlich nahe Windhoek. Also Bettflasche und Heizdecke auf dem Einkaufszettel notieren …

Die Namib war grün. Grün! Wie ein Golfplatz. Sie ist schon in normalen Zeiten ziemlich fotogen, aber im neuen Farbkleid wirkte sie richtig kitschig. Ich habe daher keine Fotos gemacht, es würde sowieso jeder gleich sagen: „hm .. Photoshop“.

Ansonsten bin ich nun an den Vorbereitungen für den nächsten Abschnitt. Das Auto ist seit gestern im Service, soweit war alles ok. Ein paar kleine Dinge sollten jedoch noch geprüft und ersetzt werden.  Dann werde ich mir noch ein paar kleine Dinge kaufen und fahre dann am Donnerstag Richtung Botswana. Falls ich kurzfristig noch in den einen oder anderen Park komme bleibe ich vielleicht doch ein paar Tage in Botswana, ansonsten werde ich bald nach Zambia gehen. Mal schauen.



Flora, Fauna und stille Örtchen

Ich fasste ein paar Impressionen von Namibia in einer separaten Seite bildlich zusammen. Siehe oben. Aufgrund der s-c-h-n-e-l-l-e-n Internet-Leitungen habe ich das ganze etwas komprimiert, grössere Bilder kann ich nicht wirklich laden. Falls es die kommenden Länder Leitungs- und Übertragungs-technisch zulassen, gibt’s dann ebensolche Impressionen von Zambia, Malawi und Moçambique. Aber das ist kein Versprechen ;-)